STATUTEN des Vereins

IOKAI‐Meridian‐Shiatsu® Austria ‐ Verein
ZVR‐Zahl 387307301
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Statuten des Vereins Stand: 2019‐06‐13
Inhalt :
§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
§ 2 Zweck
§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
§ 4 Arten der Mitgliedschaft
§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 8 Vereinsorgane
§ 9 Generalversammlung
§ 10 Aufgaben der Generalversammlung
§ 11 Vorstand
§ 12 Aufgaben des Vorstands
§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
§ 14 Rechnungsprüfer
§ 15 Schiedsgericht
§ 16 Datenschutz gem. DSGVO
§ 17 Freiwillige Auflösung des Vereins

 

 

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
(1) Der Verein führt den Namen ”IOKAI‐Meridian‐Shiatsu® Austria“.
Der Verein wird im Folgenden kurz mit IOKAI‐A‐Verein oder Verein bezeichnet.


(2) Er hat seinen Sitz in Salzburg und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich und Deutschland.
Seine Adresse ist die Postadresse des Obmanns/der Obfrau.
Die Errichtung von Zweigvereinen ist derzeit nicht beabsichtigt.
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§ 2 Zweck
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke:
- Förderung der Gesunderhaltung nach der fernöstlichen Tradition
- praktischer Austausch von Shiatsu
- Vergünstigungen von Iokai‐Shiatsu‐Kursen in Österreich
- Bedingungen für die Ausbildung und die Ausübung von Iokai‐Meridian‐Shiatsu® in
Zusammenarbeit mit der European‐Iokai‐Shiatsu‐Association (E.I.S.A.) mit Sitz in Genf
festzulegen
‐ Organisation und Vorbereitung zur Iokai‐Shiatsu‐Prüfung, gemeinsam mit der Iokai‐Shiatsu‐
Schule
‐ Förderung, Erschließung und Verbreitung des alten traditionellen Wissens fernöstlicher
Philosphie und Medizin
- Förderung der Koordination, der Kommunikation, der Zusammenarbeit, des Austausches und
die Interessenvertretung der Iokai‐Shiatsu‐Praktizierenden, ‐Studierenden und ‐Lehrkräfte in
Österreich auf europäischer Ebene, sofern diese dieselben Ziele wie der Verein verfolgen. Zu
diesem Zweck unterhält der Verein enge Verbindung zu der Iokai Academie d’Europe, speziell zu
dessen Präsidenten Kazunori Sasaki Sensei und zu der European Iokai Shiatsu Association
(E.I.S.A.).

 

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 ‐ 4 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht
werden.
(2) Als ideelle Mittel dienen
a. Wissensaustausch
b. praktischer Austausch, gemeinsames Üben
c. Förderung und Ausbildung im Rahmen des Vereinszweckes
d. Tätigkeiten wie z.B. Lehrgänge, Vorträge und Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte,
Diskussionsveranstaltungen, Herausgabe von Publikationen, Einrichtung einer Bibliothek u.dgl.
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
a. Beitrittsentgelte und Mitgliedsbeiträge
b. Einnahmen aus kulturellen, wissenschaftlichen und sonstigen Veranstaltungen
c. Subventionen und Förderungen aus nationalen, internationalen, öffentlichen oder privaten
Mitteln
d. Einnahmen aus Werbung oder von Sponsoren
e. Spenden, Vermächtnisse sowie sonstige Zuwendungen.
Erträge und Überschüsse müssen den begünstigten Vereinszwecken zugeführt werden.
(4) Die materiellen Mittel werden verwendet für:
a. Finanzierung von Prüfungsbeisitz (in Österreich, ev. E.I.S.A. in Genf/CH)
b. Mitgliedsbeitrag E.I.S.A.
c. gemeinsame Veranstaltungen und Austausch, die dem Vereinszweck dienen
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d. Lehrgänge und Fortbildungen für den Vorstand, die dem Vereinszweck dienen, Teilnahme an
Vereinssitzungen oder E.I.S.A.‐Sitzungen für den Vorstand, einschließlich etwaiger Reisekosten,
u.dgl.
e. Veranstaltung von Fortbildungen u. ä., die dem Vereinszweck dienen

 

§ 4 Arten der Mitgliedschaft
(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind ausschließlich Iokai‐PraktikerInnen und Ehrenmitglieder, soferne diese
das IOKAI‐Zertifikat haben.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind Shiatsu‐Studierende in der Iokai‐Ausbildung an der Iokai‐Shiatsu‐
Schule in Österreich oder einer sonstigen Iokai‐Ausbildung in Europa (Richtlinien der E.I.S.A.), Shiatsu‐
PraktikerInnen (ohne Iokai‐Zertifikat), Interessierte an Iokai‐Meridian‐Shiatsu® und Fördermitglieder, die
den Verein finanziell fördern und unterstützen.
(4) Ehrenmitglieder sind Personen, die wegen besonderer Verdienste um den Verein dazu ernannt
werden. Sie sind vom Mitgliedsbeitrag befreit.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und rechtsfähige
Personengesellschaften, die Interesse an Körperarbeit/Körperbewusstsein und fernöstlicher Medizin
haben, werden.
Ordentliche Mitglieder können nur physische Personen mit Iokai‐Zertifikat werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
Die Mitgliedschaft beginnt mit dem positiven Entscheid des Vorstands.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften
durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.
Abgesehen von den weithin üblichen Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträgen kommen zB. Erträgnisse
aus Veranstaltungen oder aus vereinseigenen Unternehmungen, Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse
und sonstige Zuwendungen in Betracht.
(2) Der Austritt kann nur zum Jahresende schriftlich erfolgen (per Post, mit eigenhändiger
Unterfertigung, als Anhang an E‐Mail; E‐Mail alleine ist nicht ausreichend). Er muss dem Vorstand
mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst
zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe
maßgeblich (das ist spätestens der 30.11. des Jahres).
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(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz einmaliger schriftlicher Mahnung
unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als drei Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge
im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt
hiervon unberührt. Mahnspesen sind zulässig.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung
anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den oben genannten Gründen von der
Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(2) Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen
ausschließlich den ordentlichen Mitgliedern zu. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Die
Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied ist im Wege einer
schriftlichen Bevollmächtigung zulässig.
Angestellte des Vereins und die Rechnungsprüfer sind nicht stimmberechtigt.
(3) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen (Übermittlung
als pdf‐Datei).
(4) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann unter schriftlicher Angabe von Gründen vom Vorstand
die Einberufung einer (außerordentlichen) Generalversammlung binnen 4 Wochen verlangen.
(5) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle
Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe
von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch
sonst binnen vier Wochen zu geben.
(6) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu
informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
(7) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen, zu fördern
und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie
haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur
pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung
beschlossenen Höhe verpflichtet.
Die Mitglieder sind zu respektvollem Umgang untereinander verpflichtet und haben Diskriminierungen
zu unterlassen.
(8) Die Mitglieder sind verpflichtet, ihre Daten, die sie dem Verein bekanntgegeben haben, von sich aus
aktuell zu halten (wie bei Änderungen des Namens, Telefonnummern, E‐Mail, Ausbildungsstatus etc.).
Änderungen sind schriftlich durch das Mitglied dem Vorstand bekanntzugeben.
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(9) Ausschließlich ordentliche Iokai‐Mitglieder, die das Zertifikat der IOKAI Académie d'Europe halten,
dürfen mit ihrer Iokai‐Mitgliedschaft werben oder den geschützten Begriff IOKAI, Iokai Meridian Shiatsu
oder ähnliches gemäß den E.I.S.A.‐Regeln verwenden.

 

§ 8 Vereinsorgane
(1) Organe des Vereins sind die
a) Generalversammlung
b) der Vorstand
c) die Rechnungsprüfer/innen
d) das Schiedsgericht
Eine vom Vorstand zu beschließende Geschäftsordnung kann die Tätigkeit der einzelnen Organe sowie
nicht näher in den Statuten erläuterte Funktions‐ und Zeichnungsberechtigungen regeln.
(2) Diese weiteren Funktionen sind z.B.:
- E.I.S.A.‐Deligierte/r
- Datenschutzbeauftragte/r
- Arbeitskreisleiter/in in den Bundesländern
Die Funktionsträger sind aus den ordentlichen Mitgliedern durch einfache Mehrheit zu wählen. Findet
sich kein ordentliches Mitglied, kann auch ein außerordentliches Mitglied diese Funktion vorübergehend
übernehmen.

 

§ 9 Generalversammlung
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und ist
das oberste Organ des Vereins.
Eine ordentliche Generalversammlung findet 1x jährlich statt (Jahreshauptversammlung).
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf
a. Beschluss des Vorstands,
b. Beschluss der ordentlichen Generalversammlung,
c. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
d. Verlangen der/eines Rechnungsprüfer/s,
e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators
binnen 4 Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle
Mitglieder mindestens 4 Wochen vor dem Termin schriftlich oder per E‐Mail (an die vom Mitglied dem
Verein bekanntgegebene E‐Mail‐Adresse) einzuberufen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat
unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 4 Woche vorher beim Vorstand schriftlich oder
per E‐Mail einzureichen.
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(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer
außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
Erst nach der Einberufung oder während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge sind nicht
zulässig und dürfen nicht behandelt werden.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.
Stimmberechtigt sind ausschließlich die ordentlichen Mitglieder [s. § 7 (2)].
(7) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß per Mail
eingeladen wurden und mehr als die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder
vertreten ist.
Ist die Mitgliederversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, findet eine 1/4 Stunde
später eine Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl
der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit
einfacher Mehrheit der abgegebenen, stimmberechtigten, gültigen Stimmen.
Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen
jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen, stimmberechtigten, gültigen
Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, bei dessen/deren
Verhinderung der/die Schriftführer/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste
anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz; ist kein Vorstandsmitglied anwesend, hat das an
Lebensjahren älteste ordentliche Mitglied den Vorsitz zu führen.
(10) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, in dem vor allem auch die
gefassten Beschlüsse festzuhalten sind. Das Protokoll ist innerhalb von zwei Wochen nach der
Mitgliederversammlung fertig zu stellen. Es ist den Mitgliedern unmittelbar durch den Vorstand
zugänglich zu machen (Übermittlung per E‐Mail).

 

§ 10 Aufgaben der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a. Beschlussfassung über den Voranschlag (Budget);
b. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses
unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
c. Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
d. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen einerseits Vorstandsmitgliedern oder
Rechnungsprüfern sowie anderseits dem Verein;
e. Entlastung des Vorstands (Billigung der Geschäftstätigkeit durch die Generalversammlung);
f. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für Mitglieder;
g. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;
h. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
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§ 11 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus 4 Mitgliedern:
‐ Obmann/Obfrau
‐ Obmann‐/Obfrau‐Stellvertretung
‐ Schriftführer/in
‐ Kassier/in.
(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines
gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren (nachzuwählen),
wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung
einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung (Nachwahl) überhaupt oder
auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jede/r Rechnungsprüfer/in verpflichtet, unverzüglich eine
außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten
auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation
erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der
umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 5 Jahre; Wiederwahlen sind unbeschränkt zulässig. Jede
Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben. Der Vorstand hält seine Sitzungen nach Bedarf ab.
(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von seiner Stellvertretung,
schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes
sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die
Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
(6) Den Vorsitz führt der Obmann/die Obfrau, bei Verhinderung seine Stellvertretung. Ist auch diese
verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem
Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(7) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds
durch Enthebung und Rücktritt.
(8) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder
entheben. Für die Enthebung durch die Generalversammlung ist eine 2/3‐Mehrheit der abgegebenen,
stimmberechtigten, gültigen Stimmen erforderlich.
Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
(8) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung
ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu
richten.
(9) Der Rücktritt oder Enthebung wird erst wirksam:
‐ für einzelne Vorstandsmitglieder: mit der Wahl (Kooptierung/Nachwahl) eines/r Nachfolger/in
- für den gesamten Vorstand: mit der Wahl eines neuen Vorstands und dessen Übernahme der
Geschäfte
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§ 12 Aufgaben des Vorstands
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes
2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten (oder einer allfälligen Geschäftsordnung)
einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender
Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als
Mindesterfordernis;
(2) Erstellung des Jahresvoranschlags (Budget), des Rechenschaftsberichts und des
Rechnungsabschlusses;
(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung,
(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften
Rechnungsabschluss;
(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;
(6) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;
(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;
(8) Veranlassung und Genehmigung von Fachausschüssen oder Arbeitskreisen, die zur Unterstützung
des Vorstandes gebildet werden können, und deren Beendigung.

 

§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins
bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der
Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und
des Kassiers/der Kassierin.
Rechtsgeschäfte zwischen einzelnen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen der Zustimmung
eines anderen Vorstandsmitglieds.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu
zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den
Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung
selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen
Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
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(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 

§ 14 Rechnungsprüfer
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 5 Jahren gewählt.
Wiederwahlen sind unbeschränkt zulässig. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem anderen Organ (weder
Vorstand noch Schiedsgericht) – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit
Gegenstand der Prüfung ist, und sie dürfen keine Angestellten des Vereins sein.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der
Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die
statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen
Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem
Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen einzelnen Rechnungsprüfern und dem Verein bedürfen der Genehmigung
durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11
sinngemäß.

 

§ 15 Schiedsgericht
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist ein
vereinsinternes Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des
Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart
gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter/in schriftlich namhaft macht.
Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von
14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Unterlässt eine Seite die Nennung der
Schiedsrichter/in trotz Aufforderung durch die Obfrau/den Obmann, ist dieser durch den Vorstand zu
bestimmen. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft
gemachten Schiedsrichter/innen binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitz
des Schiedsgerichts. Geschieht dies nicht, bestellt der Vorstand den Vorsitz. Bei Stimmengleichheit
entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem
Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der
Streitigkeit ist.
(3) Ist der Vorstand selbst Streitteil, fallen gem. Abs. 2 dem Vorstand zufallende Bestellungen den
beiden Rechnungsprüfer/innen zu. Gelangen diese zu keinem Einvernehmen, hat der/die an
Lebensjahren ältere Rechnungsprüfer/in zu entscheiden.
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(4) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit
aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und
Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 16 Datenschutz gem. DSGVO
(1) Die personenbezogenen Daten von Mitgliedern und Funktionsträgern, die im Zuge des Beitritts oder
der Funktionsaufnahme und nachfolgend gegenüber Funktionsträgern und Mitarbeitern
bekanntgegeben und erhoben werden (insbesondere Name, Geburtsdatum, Adresse, Email‐Adresse,
Telefonnummer, Funktion im Verein, Ein‐ und Austrittsdatum, Ausbildungsstatus u.dgl.), werden für die
Dauer der Vereinszugehörigkeit gespeichert und zur Abwicklung der Mitgliedschaft, insbesondere
Erfüllung der Rechte und Pflichten gemäß dieser Statuten verarbeitet und soweit für die Abwicklung der
Mitgliedschaft erforderlich weitergegeben. Dies umfasst insbesondere die Verarbeitung der personenbezogenen
Daten für Zusendungen betreffend Beitragsvorschreibungen, Informationen über die
Vereinstätigkeit und Einladungen zu Versammlungen und sonstigen Aktivitäten, zur Führung der
Buchhaltung und für die Projektbetreuung inklusive Unterstützungsleistungen sowie der Korrespondenz
in all diesen Angelegenheiten. Die Inanspruchnahme der Mitgliedschaftsrechte und die Kommunikation
zwischen dem Verein und den Mitgliedern sind ohne die jeweils in diesem Zusammenhang erhobenen
personenbezogenen Daten nicht möglich.
(2) Zur Zusammenarbeit im Sinne des Vereinszwecks einerseits zwischen Verein und der Iokai‐Shiatsu‐
Schule in Österreich sowie andererseits zwischen dem Verein und der E.I.S.A. ist grundsätzlich ein
Austausch von personenbezogenen Daten (insbesondere Name, Geburtsdatum, Adresse, Email‐Adresse,
Telefonnummer, Funktion im Verein, Ein‐ und Austrittsdatum, Ausbildungsstatus u.dgl.) zulässig.
(3) Änderungen von personenbezogenen Daten sind dem Vorstand unverzüglich durch die Mitglieder
bekannt zu geben (Bringschuld der Mitglieder).
(4) Ein/e Datenschutzbeauftragte/r wird durch den Verein freiwillig bestellt.

 

§ 17 Freiwillige Auflösung des Vereins
Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung auf Vorschlag der
Vorstandsmitglieder und nur mit 2/3‐Mehrheit der abgegebenen, stimmberechtigten, gültigen Stimmen
beschlossen werden.
Im Falle einer Auflösung ist ein/e Abwickler/in zu berufen und über die Verwendung eines allfälligen
Vereinsvermögen im Sinne des Vereinszwecks zu entscheiden.
Stand: 2019‐06‐13


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